ASV Schorndorf: Großkampftag gegen Hösbach soll Big Points bringen
Ein Großkampftag im wahrsten Sinne des Wortes wartet am Samstag auf die Freunde des Schorndorfer Ringkampfsports. In der Grauhalde gibt es rund sechs Stunden lang Ringen pur. Zum Auftakt ringt das Jugendteam des ASV um 15.30 Uhr gegen den AC Röhlingen. Um 17.30 Uhr folgt die zweite Mannschaft, die in der Verbandsliga den Meisterschaftsfavoriten KSV Unterelchingen empfängt.
Drei ASV-Teams nacheinander auf der Matte mit Höhepunkt um 19.30 Uhr.
Den Höhepunkt bildet um 19.30 Uhr zum Abschluss das Bundesligateam, das im Verfolgerduell gegen die KSC Hösbach Vikings antritt. Mit jeweils 6:2 Punkten liegen die beiden Kontrahenten auf den Plätzen vier und sechs hinter den nach vier Kämpfen noch ungeschlagenen Teams aus Weingarten, Kleinostheim und Greiz.
Niederlage in Greiz wirkt noch nach.
Der Stachel der ärgerlichen 10:13-Niederlage in Greiz sitzt beim ASV noch immer tief. Coach Jörg Sänger verweist auf eine nachträgliche Analyse, die drei Faktoren für die Niederlage ergeben hat:
„Wenn dort alles nach Plan läuft, gehen wir als Sieger von der Matte. Eigentlich war der entscheidende Moment, als Jello Krahmer bei einer 3:0-Führung hohes Risiko ging, um den zweiten Mannschaftspunkt zu holen, dann aber einen Takedown hinnehmen musste und am Ende beim Stand von 3:3 den Kampf verlor. Auch die unglückliche Niederlage von Iannis Lupu wäre vermeidbar gewesen. Und die Tatsache, dass der Schiedsrichter gegen Burak Demir 45 Sekunden vor Kampfende noch die dritte Verwarnung gibt, die uns einen Mannschaftspunkt kostet – na ja… Dennoch war der Kampf in Greiz sportlich gesehen Werbung fürs Ringen.“
Für ihren Sport dürften auch die Teams am Samstag Werbung machen, wenn die Schorndorfer Spartaner auf die Hösbacher Wikinger treffen.
Hösbach kommt mit drei klaren Siegen.
Die Gäste starteten mit einer 5:13-Niederlage in Weingarten in die Saison, sind seither aber mit drei hohen Siegen in Folge gegen Heusweiler (25:5), Lichtenfels (22:7) und Weilimdorf (27:2) im Flow.
Der KSC Hösbach sei vermeintlich relativ gut ausrechenbar, berichtet Jörg Sänger: „In den Gewichtsklassen 61, 66, 71, 86, 98 und 130 Kilogramm haben bisher immer dieselben Athleten gerungen. Lediglich in den mittleren Klassen 75 und 80 kg haben sie rotiert.“
In den unteren Klassen bekommen es die ASV-Youngster Iannis Lupu und Timur Demir daher mit den international erfahrenen Routiniers Daulet Temirzhanov und Abdolmohammad Papi zu tun – zwei ganz schwere Aufgaben für die Talente.
Burak Demir trifft höchstwahrscheinlich auf Niklas Dorn, während Jello Krahmer es mit dem über 20 Kilogramm leichteren Anton Vieweg zu tun bekommen wird.
Beim ASV hofft man auf die Rückkehr von 98-kg-Freistilringer Ertugrul Agca, der in dieser Saison bisher noch keinen Kampf bestreiten konnte.
Sieg wäre ein Big Point.
Angesichts der Tabellensituation wäre ein Sieg gegen Hösbach für den ASV ein Big Point, um an den führenden Teams in der Tabelle dranzubleiben. Von hinten lauern zudem gleich acht Teams mit 4:4 Punkten auf Ausrutscher der Verfolgergruppe um Hösbach, Köllerbach und Schorndorf, während eine Niederlage von Köllerbach am Samstag zu Hause gegen die RKG Reilingen/Hockenheim sehr unwahrscheinlich ist.


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